Jugendleiter

Die Ausbildung unserer jugendlichen Mitglieder liegt uns stark am Herzen. Deshalb freuen wir uns besonders über das Engagement unserer Ausbilder und Leiter in unserem Jugendprogramm. Viele kommen aus unserer Sektionsjugend und geben jetzt ihr Wissen und Können an die nächste Generation weiter.
Alle Leiterinnen und Leiter haben eine anerkannte alpinsportliche und pädagogische Ausbildung absolviert.

Birgit Lienhard
Angefangen mit dem Klettern habe ich während der Schulzeit. Damals hatten wir eine von einem super Lehrer betreute Kletter-AG, bei der ich den ganzen Stress der Klausuren vergessen konnte.
Seit ich mit dem Studium in München begonnen habe, klettere ich noch mehr als vorher und am liebsten am Fels. Auch während meines einjährigen Auslandsaufenthalts in Kolumbien durfte mein Lieblingssport nicht fehlen. Dort genoss ich ein intensives Training mit einer genialen Klettertruppe und nahm an Uniwettbewerben teil. Generell geht es mir aber hauptsächlich darum, mit coolen Leuten Zeit zu verbringen und Spaß daran zu haben, besser zu werden. Mit meiner Ausbildung als Trainerin beim USC möchte ich meine Erfahrungen weitergeben und hoffe, vielen Kindern und Jugendlichen den Spaß am Klettern und in der freien Natur vermitteln zu können.
Daniela Keilberth
Die unglaublich faszinierende Anziehungskraft von Bergen und Natur durfte ich dank meiner Eltern schon in sehr jungen Jahren erfahren. Anfangs war ich immer mit meiner Familie in Südtirol wandern, bis mein Vater mich mit 6 Jahren das erste Mal mit zu einem Klettersteig genommen hat. Seitdem bin ich regelmäßig in den Dolomiten oder auch anderswo auf Touren unterwegs, die jedes Mal ein wunderbares neues Erlebnis sind.
Mit 14 Jahren habe ich erstmals das Sportklettern ausprobiert und schließlich 2 Jahre später einen spezifischen Kletterkurs, der für die Nutzung der Kletterwände in der ZHS benötigt wird, besucht. Dabei habe ich Marcel, den Jugendreferenten unserer Sektion kennen gelernt, der mit von der Jugendklettergruppe des USC erzählt hat. So bin ich letztendlich im Februar 2009 dieser Gruppe beigetreten und dort regelmäßig mit den anderen Jugendlichen des Kletterteams geklettert. Nachdem wir im selben Jahr gemeinsam in Arco waren, wo ich auch das Felsklettern ausprobieren konnte, hat mich das Sportklettern in seinen Bann gezogen. Es gibt einem nicht nur die Möglichkeit, das Panorama der Natur zu genießen, Neues zu entdecken und über sich selbst hinauszuwachsen, sondern man trifft zusätzlich oftmals sympathische Menschen, die die Leidenschaft zu dieser Sportart mit einem teilen.
Inzwischen bin ich seit September 2009 in der Sektion als Jugendleiterin tätig und versuche meine Begeisterung für das Klettern und die Bergwelt auch an Kinder weiterzugeben.
Kathrin Gollwitzer
Schon als kleines Kind bin ich überall hochgeklettert, sei es ein Regal oder ein Baum. Daraufhin habe ich 2011, mit meinem Vater und meinem Bruder einen Kletterkurs bei Marcel belegt. In den folgenden Jahren ist Klettern zu meinem Lieblingssport geworden und ich habe es immer mehr genossen, beim Klettern in eine andere Umgebung zu kommen als Abwechslung zu meinem Alltag.
Nach ca. zwei Jahren bin ich in die Freitags-Klettergruppe des USCs gekommen, in der ich mit Marcel als Trainer regelmäßig zum Klettern gegangen bin. Mit dem USC habe ich auch meine ersten Erfahrungen mit dem Felsklettern in Arco gemacht. Seitdem genieße ich es immer, auf den Freizeiten am Fels zu klettern.
Als mich Marcel dann fragt, ob ich Jugendleiter werden will, habe sofort begeistert zugestimmt.
Meine Ausbildung zum Jugendleiter war im Sommer 2017 und jetzt freue ich mich darauf, eine Gruppe zu haben, Kindern fürs Klettern zu begeistern und tolle Erfahrungen mit ihnen zu sammeln.
Ich freue mich auf die coole Zeit. ☺
Marcel Soujon
Seit meiner Kindheit faszinieren mich die Berge und die Menschen, die dort leben. Mit meinen Eltern verbrachte ich viele Urlaube in Bergen, bei denen ich mit meinem Vater Wanderungen unternahm. Bei einer Wanderung auf die Hörndlwand, damals war ich 11 Jahre alt, beobachtete ich Kletterer in der Hörndlwand. Ich war fasziniert von dem was ich dort sah. Für mich war es einfach unfassbar, dass man dort hinaufklettern kann. Das war der Moment, in dem mich die Berge in ihren Bann zogen. Zum studieren konnte ich endlich nach München ziehen, um den Bergen näher zu sein.

Klettern, Draußensein, Unterwegssein mit Menschen. Mit dem Klettern erhalte ich mir ein Stück Freiheit, die mir der Alltag so nicht bieten kann. Mit großer Freude gebe ich meine Begeisterung für den Bergsport an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter. Besonders stolz bin ich auf unsere Jugendleiter, die unserer Jugendarbeit ein Gesicht geben!
Máté Matolcsi
Das Bergsteigen entdeckte ich erst nach dem Abitur so richtig für mich. Nach der Begehung des spanischen Caminos, wollte ich doch nicht nur weitwandern, sondern eher hoch hinaus.
So absolvierte ich meinen ersten Kletterkurs beim USC, wurde schnell süchtig nach Plastik. Langsam wagte ich mich auch nach draußen in die Natur, entdeckte immer mehr neue Facetten des Bergsteigens.
Meinen Studium schmiss ich für "höhere" Ziele, entschied mich für meine Leidenschaft, dem freiberuflichen Lehren. Neben Abiturvorbereitungen möchte ich Jung und Alt die Schönheit der Natur näher verbringen, gute Gruppendynamik fördern, Kindern und Jugendlichen beim Kanufahren oder Klettern Sozialkompetenzen vermitteln.
Beim USC darf ich nun vorzugsweise Jugendkletterkurse, Sturztrainings und Sicherungsupdates leiten.
Auch wenn die Arbeit meist sehr schön ist, freue ich mich über meine freie Zeit, die ich intensiv im Gebirge oder beim Reisen und Entdecken neuer Kulturen und Menschen nutzen kann.
Yevgeniy Cherkashyn
Bereits im Kindergarten habe ich das Bergsteigen für mich entdeckt. Schon damals fand ich es aufregend, mit meinen Großeltern Gipfel zu besteigen und die Natur zu genießen. Auf meinen ersten Kletterkurs, den ich in der Grundschulzeit geschenkt bekommen habe, folgte ein Jahr später der nächste, sodass ich seit dem vom Klettern fasziniert war. Als ich dann über ein Freund von einem wöchentlichen Training beim USC erfahren habe, ging ich mit ihm zum Training bei Lorenz mit. Ich fand schnell einen Platz in der Gruppe von Marcel und fuhr schon ein halbes Jahr später nach Korsika und anschließend auch auf alle anderen Kletterfreizeiten mit. Spätestens als ich dann auch noch die ersten Mehrseillängen geklettert bin, war ich mir sicher, dass ich irgendwann mal meine Begeisterung mit eigenen Gruppen teilen möchte.

An Pfingsten 2015 habe ich von unserem Jugendreferenten, Marcel, erfahren, dass man bereits mit 16 an der Jugendleiterausbildung teilnehmen darf, die ich ein Jahr später - zum frühestmöglichen Zeitpunkt - absolvierte. Seit dem durfte ich einige Gruppen übernehmen und als Trainer auf Freizeiten mitfahren. 2 Jahre später habe ich auch die Trainer C Ausbildung absolviert.